Besuch mit Ellen Demuth bei der Firma MEPA in Rheinbreitbach
Ellen Demuth und Rheinbreitbacher CDU-Vertreter
im Gespräch mit MEPA-Geschäftsführern
„Für meine politische Arbeit möchte ich wissen, was die Unternehmer in Deutschland an Veränderungen wünschen“. So startete Ellen Demuth MdL, Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen, ihr Gespräch mit der MEPA-Geschäftsführung in Rheinbreitbach. 40 Termine mit diesem Schwerpunkt hat Demuth in den letzten Wochen bereits im Kreisgebiet gemacht, jetzt mit den MEPA-Geschäftsführern Katrin Schwab-Zettl und Reiner Pauli. Demuth verstärkt damit auch die Unternehmergespräche, die die CDU-Ratsmitglieder Petra Baumann-Kreft und Dr. Thomas Wolter mit Rheinbreitbacher Unternehmern seit dem Sommer 2024 intensiviert haben.
MEPA ist ein sogenannter Hidden Champion, das heißt nicht so bekannt wie deutsche Großunternehmen, aber in ihrem Marktumfeld führend. MEPA als Hersteller von Sanitärtechnologie ist mit seinen innovativen Produkten führend in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihre direkten Kunden sind der Großhandel und Sanitär-Fachbetriebe.
Bekenntnis zum Standort Rheinbreitbach
Schwab-Zettl und Pauli sehen Rheinbreitbach als Produktionsstandort, um das Geschäft in Europa weiter auszubauen. Pluspunkte für das Gewerbegebiet in Rheinbreitbach sind nach ihrer Überzeugung die gute Verkehrsanbindung mit der Nähe zu Köln und Bonn sowie die hohe Wohn-Qualität zwischen Rhein und Siebengebirge. Das Bekenntnis zum Standort Rheinbreitbach freute die Lokalpolitiker.
Gleichzeitig haben die beiden MEPA-Geschäftsführer klare Vorstellungen, was am Industriestandort Deutschland noch verbessert werden sollte. Dazu zählen Themen wie klarere Vorschriften und einfachere Verfahren, ganz besonders „weniger Doppelarbeit und händische Dokumentation“, erläuterte Schwab-Zettl an praktischen Beispielen. Pauli ergänzte: „Wenn wir zwischen staatlichen Förderungsmaßnahmen und niedrigeren Stromkosten wählen könnten, dann würden wir uns für den günstigeren Strom entscheiden“. Dies sei neben den Fachkräften vor Ort für MEPA ein wichtiger Baustein in der Produktion. „Innovationen liegen in unserer eigenen unternehmerischen Verantwortung“, ergänzte er.
Für Ellen Demuth sind dies wichtige Themen für ihre politische Arbeit. Dies gilt für die Stärkung der lokalen Wirtschaft auf Kreis- und Landes-Ebene, wo Ellen Demuth seit Jahren aktiv ist. Darüber hinaus will sie die Hinweise der beiden MEPA-Geschäftsführer auch in die Arbeit der CDU-Bundestagsfraktion einbringen, wenn sie am 23. Februar gewählt wird. Darum hat sie sich mit Katrin Schwab- Zettl und Reiner Pauli fest vorgenommen, das Unternehmergespräch in näherer Zukunft zu wiederholen.